Ingenieurwesen

Das Vereinen von innovativen Entwürfen mit den bestehenden Normen, Richtlinien und der Komplexität moderner Baustoffe ist eine Kernaufgabe unserer Bauingenieure. Sie unterstützen die Planung in Fragen des Wärme-, Schall- und Feuchteschutzes. Durch den direkten Austausch zwischen Architekten und Ingenieuren erzielen wir optimale Ergebnisse bei den Planungsaufgaben.

Hoch qualifizierte, kompetente Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung entwickeln nach dem Stand der derzeit anerkannten Technik und in Zusammenarbeit mit ansässigen Firmen Lösungen für die Umsetzung Ihrer Projekte.

Schallschutz

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Die eigenen vier Wände schaffen einen Rückzugsort, an dem Menschen zur Ruhe kommen und sich entspannen können.
Um diese Ruhe zu gewährleisten, ist es wichtig den eigenen Wohnbereich schalltechnisch von anderen Bereichen zu entkoppeln. Beim Schallschutz wird durch bauliche Maßnahmen sichergestellt, dass die Schallübertragung von einem Bauteil zum nächsten vermindert wird. Da übermäßiger Lärm sogar die Gesundheit beeinträchtigen kann, sind die für das menschliche Wohlbefinden nötigen Mindestanforderungen an den Schallschutz sogar normativ festgeschrieben.

Wärmeschutz

Genauso wichtig für das Wohlbefinden des Menschen ist neben dem Schallschutz auch ein angenehmes Raumklima. Der Wärmeschutz beinhaltet alle baulichen Maßnahmen, die zur Verringerung der Wärmeübertragung der Gebäudehülle beitragen. Es wird dabei zwischen dem winterlichen Wärmeschutz – Schutz vor eindringender Kälte – und dem sommerlichen Wärmeschutz – Schutz vor Überhitzung – unterschieden.

Neben dem hygienischen Raumklima hat der bauliche Wärmeschutz auch die Aufgabe klimabedingt auftretende Feuchtigkeit von der Baukonstruktion fernzuhalten, um daraus bedingte Folgeschäden wie z.B. Schimmelbildung zu vermeiden.

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EnEV-Nachweis

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Das Ziel der Energieeinsparverordnung ist es, den Energiebedarf von Gebäuden zu senken, die damit verbundenen Kosten zu minimieren und die Umwelt zu schonen. In ihr wurden sowohl Anforderungen an Neubauten als auch an Sanierungsmaßnahmen zusammengefasst, um deren Energiebedarf zu minimieren. Wichtigste Kenngröße ist dabei der Jahres-Primärenergiebedarf des Gebäudes. Wie der vorgeschriebene Wert erreicht wird, ob durch erneuerbare Energien oder durch die energetischen Eigenschaften der Gebäudehülle, bleibt jedem selbst überlassen. Da das Einsparpotential auch nach vier Novellierungen dieses Gesetzes noch nicht erschöpft ist, werden die Anforderungen in Zukunft noch weiter verschärft. Durch die Einführung des Energieausweises steht für jedes Objekt ab EnEV 2007, egal ob Neubau oder Bestandsgebäude, ein Dokument zur Verfügung, welches den energetischen Zustand jedes Gebäudes beschreibt.