Nun Blick von Terrasse auf Wasserskianlage

Ostsee Zeitung | 04.04.2007

Kräftig gewerkelt wird derzeit an der Kieskuhle in Körkwitz. Grund: Die Wasserskianlage will nach einer Art Probedurchlauf im Sommer und Herbst 2006 zu Ostern seine Pforten nun offiziell eröffnen.

Körkwitz Noch gibt es einiges zu tun. Das neue, 400 Quadratmeter umfassende Mehrzweck-gebäude, dessen Baubeginn bereits im August letzten Jahres war, bekommt seinen letzten Schliff. Etwa 20 Handwerker aus den Bereichen Küchenbau, Elektrik und Außenanlagenbau sorgen dafür, dass das dreistöckige Haus termingerecht fertig wird. „Im Betriebsgebäude werden künftig Umkleideräume mit Duschen, ein Empfangsbereich, ein Shop und ein Bistrobereich zu finden sein“, erklärt Alexander Gatzka. Der Projektleiter der Wasserskianlage weiter: „Im oberen Stockwerk gibt es noch einen Veranstaltungsraum, ein Büro und eine Mitarbeiterwohnung.“

Auch wenn es dem Betrachter in diesen Tagen noch chaotisch auf der Baustelle vorkommen mag, lässt sich doch erahnen, wie das Endprodukt einmal aussehen wird. Blaue und gelbe Wände spiegeln bereits die Symbole des Wasserskis, Wasser und Sonne, wider. Und wenn erst mal die Putzkolonne ihr Übriges getan hat, lässt es sich im neuen Betriebsgebäude gemütlich bei Eis, Kaffee und Kuchen oder etwa einem leckeren warmen Gericht verweilen. Direkten Blick auf die Wasserskianlage ermöglicht nun die 150 Quadratmeter große Terrasse, die Schaulustigen genügend Platz zum Sitzen bietet. Vor dem Gebäude werden künftig 40 Parkplätze zur Verfügung stehen.

„Die Gesamtkosten der Anlage betragen 800 000 Euro, von denen etwa 380 000 auf das neue Mehrzweckgebäude entfallen“, so Gatzka von der Projektmanagment Rostock GmbH. Eine Investition, die sich seiner Meinung nach lohnt. „Wir haben ja bereits im letzten Jahr gesehen, dass die Wasserskianlage guten Zulauf hatte.“

Für den Ingenieur war es das erste zu betreuende Projekt dieser Art. Rückblickend nicht unbedingt das leichteste: „Wir hatten am Anfang schon ein paar Schwierigkeiten, weil wir ziemlich dicht am Wasser bauen mussten.“ Doch nun in der Endphase läuft alles glatt und der Bierwagen vom Vorjahr hat ausgedient.

KARINA SCHMIDT

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